Bienek & Karriere

Im Marketing war ich schon, da wusste ich noch nicht, dass Marken mein Ding sind. 
Oder ... überhaupt ein Ding. Sie waren eben einfach da - Logos, Bilder, Farben, Wörter. Diese Elemente zu einer Marke zu verschmelzen, ist doch keine Kunst ... oder?

TL;DR:

Arbeitserfahrung

2022-2025: FoxEducation, Wien
Marketing- und Brand Manager

  • 5 Brands (4 davon federführend) aufgebaut für >3.000.000 User in +90 Ländern
  • Click Rate der Newsletter um 30% erhöht (Neugestaltung, Copywriting)
  • Brand Style Guide mit ~100 Seiten erstellt


2021-2022: Philipp & Keuntje, Hamburg
Junior-Texter (Deutsche Bank, Aldi, Astra)

2020-2021: Texterschmiede, Hamburg
Prakti-Texter bei DDB (Telekom) und brinkertlück (SPD, DFB, hartmann)

2019-2020: dreifive, Wien
Performance-Berater für Social Media inkl. Community Management (Deichmann, FILA)



Mehr? Siehe LinkedIn.

Ausbildungen

2023-2026: Produktmarketing & Innovationsmanagement, MA
FH Wiener Neustadt
Schwerpunkt: Strategische Kommunikation

2023: Freier Redner
Ausgebildet von der größten Redner-Agentur in Österreich (und Deutschlands), abgeschlossen mit WIFI-Zertifizierung

2020-2021: Texterschmiede, Hamburg
Tagsüber in der Agentur, abends in der Schule. Straffer Zeitplan. Voller Spaß. Beste Abschlussarbeit getextet.

2016-2019: Marketing & Sales, BA
FHWien der WKW






Kommerz kreuzt Kunst.

10-15: Marketing und Entrepreneurship, muss das?

2012, in der 3. Klasse HAK, habe ich mich nach Bauchgefühl für den Schwerpunkt Marketing & Entrepreneurship entschieden. Erstmal, um einfach einen Schwerpunkt zu wählen. Herausgekommen ist "KNICK'S", eine Idee zu vorgefüllten Sirup-Kapseln, welche beim NÖ RIZ Genius-Jugendpreis 2013 den 1. Platz belegte. Tja, es blieb beim Konzept. Wir haben unsere Ideen war einigen Unternehmen vorgestellt, uns letztendlich aber nicht über die Unternehmensgründung getraut. Aber was nicht ist, kann ja noch werden ...

16-19: Die Richtung stimmt

2016 habe ich zu studieren angefangen. Zuerst wollte ich schon auf die Werbeakademie (#vorahnung), habe mich dann für die FH Wien der WKW entschieden. Die Werbeakademie hätte ich "nur" mit Diplom abgeschlossen. Aber ich wollte ABBA sein - Alexander Bienek, BA.

Im Nachhinein: Wäre die Werbeakademie "besser" gewesen? Möglicherweise. So habe ich jedoch tolle Freunde und mein Interesse am Reisen gefunden. 
Nächster Schritt? Job suchen.

19-20: Agentur mit Digitales, bitte

Im letzten Ausbildungsjahr des Bachelors habe ich mich für "Creative Design" entschieden. Das Grafische ist nicht so meins, aber das Agenturleben zieht mich an wie eine bunte Blume eine Biene. Ui, das war cool. Bis ...

20-21: Aus Servus wird Moin

Das Bier, dessen Name nicht genannt werden darf, 2020 zuschlägt. Und mir klar wird: Mein erster Agenturjob nach dem Studium ist nichts für mich. Zahlen, Daten, Kalkulationen. Zahlen nein, aber Agentur ja. Also suche ich. Per Zufall entdecke ich den sogenannten "5-Minuten-Kreativtest" bei einer Wiener Kreativagentur. Na gut, da ist nix verhaut, bei 5 Minuten. Was soll schon sein?
 
Ein paar Monate später ziehe ich nach Hamburg, beginne eine Ausbildung zum Werbetexter und kann kaum glauben, mit Wörtern und Wortwitzen Geld verdienen zu können.

Ich komme in der schillernden Werbewelt und bei meiner ersten Praktikumsagentur DDB an. Wow, dachte ich. Fancy Gebäude, fancy Kunden. In der Schmiede: Tag um Tag werden Award-Cases, kreative Meisterleistungen (die tatsächliche Probleme lösen!) und Buchstabensammlungen des Text-Olymps präsentiert. Das steigert sich weiter bei brinkertlück. Bundestagswahlkampf für die SPD, ganz hohe Textkunst und ich mittendrin. Corona macht Hamburg leider schwer genießbar. Aber das wird schon, hier bleibe ich mal.

*Neu: Hamburg School of Ideas. Die Änderung des bis dato bekannten und perfekten Namens verstehe ich bis heute nicht.

21-22: Hach, Hansestadt ...

YES! In einer Top-5-Agentur aufgenommen worden - Philipp und Keuntje. PUK. Puh - so kickstartet man seine Karriere als Schreibmaschine. Da gab es coole Marken zu betexten - Astra, Aldi, andere.
Aber: Ich bin aufgenommen worden, aber nie ganz angekommen. Da gabs beruflich und privat ein paar Wolken, die den Himmel verdunkelten. Und das lag nicht am stur grauen Himmel in Hamburg. Und ich mochte Hamburg! Die Stadt ist eine interessante Mischung aus München, Berlin und Kopenhagen. Die Menschen dort auch. Ein guter Freund sagt mich dann jedoch gefragt: Warum bleibst du in Hamburg?

Und so sehr ich Hamburg mochte ... auf diese Frage hatte ich keine Antwort. Konnte keinen definitiven Grund, im Norden zu bleiben, nennen. Und kein Grund zu bleiben ist ein Grund zu gehen, heißt es. Also bin ich gegangen. Zurück in die Heimat.

22-25: What does the Fox write

FoxEducation hat zu dieser Zeit jemanden gesucht, der mithilft, eine Marke zu schaffen. Auf das hatte ich Bock. Dass ich damit in die EdTech-Branche wechsle, war sicher nicht geplant, hatte aber hat einen schönen Nebeneffekt: Mit der Kreativität Gutes zu tun. 

Pfote aufs Herz: Das war eine Achterbahnfahrt. Höhen, Tiefen, Kurven und auf jeden Fall viel gelernt. Vor allem, wie man den kreativen Teil der Arbeit auch dann operativ umsetzt. Was reine Texter ja selten machen, die liefern eben Texte und Konzepte. Die Umsetzung machen dann andere. Hier war ich Texter und Umsetzer in einem. Immer mit dem FoxRudel, ist doch klar. 

Ich hatte Spaß an der Arbeit und am Team. 2024 wurden wir dann von einem Konkurrenten übernommen, dem auch unsere Markenarbeit gefallen hat. Ein schönes Gefühl, wenn die nicht immer sichtbare Markenarbeit Früchte trägt. 

Für mich war es dann an der Zeit, das Feld zu räumen - mein Weg führte mich woanders hin. 

23: Ja, ich will ... euer Redner sein

Gefragt zu werden, ob man bei einer Hochzeit dabei sein möchte, ist eine Ehre. 
Noch größer ist diese Ehre, wenn man gefragt wird, ob man nicht die Zeremonie leiten und die Trauung durchführen möchte. 
Am Gipfel der Ehre kommt man an, das Ehepaar weiß, dass man so etwas noch nie gemacht hat - und an einen glaubt, bevor man es selbst tut. 

Ich habe dann noch meine Ausbildung bei Freier Redner und eine Zertifizierung bei der WKO gemacht. Die Hochzeit war dann super. Und die anderen bis dato auch. :)

23-26: Gimme gimme gimme, a MA

So ein Master würde den akademischen Weg dann doch schöner abschließen als ein Bachelor. 
Na gut, nochmal die Fachhochschulbank gedrückt. Einiges an Wissen, coolen Bekanntschaften und einem Erasmus-Semester in Bologna reicher darf ich mich seit Jänner 2026 als Alexander Bienek, MA, bezeichnen. Wir sind immerhin noch in Österreich. Wenn nicht Adel, dann halt Titel. 

26-??: Selbst und ständig

Wow. Sie haben bis hierher gelesen. Respekt. In Wien sagt man dazu "Na, hawelutschka". Ein Ausdruck des Erstaunens oder schierer, aber gutmütiger Ungläubigkeit. 

So. 
Und jetzt?
Nun, Sie haben bis zum Ende durchgehalten. Das spricht für Ihren Charakter. 
Ich? 
Für mich ist das hier der Anfang. Wer weiß, wo mich die Selbstständigkeit hinführt. 

Wir können es aber unterwegs herausfinden:
Schreiben Sie mir einfach. 
Oder rufen Sie an. 
Wie Sie wünschen.

Habe die Ehre,
Alexander Bienek